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April 27 2015

09:31

Kommentar: Innovation vs. Kundenanforderungen in der Softwareentwicklung

"Der Kunde steht im Mittelpunkt: Ich möchte Anforderungen und Kundenwünsche möglichst effizient umsetzen, damit der Kunde zufrieden ist."

Das ist eine These, die ich so oder so ähnlich von agilen Entwicklern und Teamleitern hörte, also von den untersten Ebenen der Hierarchie großer Unternehmen. Und ja, ich halte Kundenzufriedenheit auch für ein erstrebenswertes Ziel.

Konkurrierend dazu steht erstmal der wirtschaftliche Aspekt, sowie Innovation. Bei einer Entwicklungsstrategie, die primär auf Kundenwünsche eingeht, ist die Innovation vom Kunden getrieben. Konkrete Vorschläge zur Nachbesserung und Implementierungsdetails hängen von der Kreativität des Kunden ab. Diese Strategie passt zur Eingangsthese.

Das andere Extrem wäre die komplette Freiheit, die Software nach eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Sehr konkrete Kundenwünsche werden zwar berücksichtigt, aber stehen nicht im Fokus der Entwicklung. Das Ergebnis enthält erfrischend neue Elemente, die dem Stand der Technik entsprechen. Auch hier kann der Kunde zufrieden sein, obwohl seine Wünsche sehr kreativ interpretiert wurden.

Betriebswirtschaftlich gesehen soll der Kunde gut bezahlen und langfristig Kunde bleiben. Von Monopolstellungen abgesehen kann das Ziel durch beide Innovationsstrategien erreicht werden, wahrscheinlich auch nur durch beide Strategien in sinnvoller Mischung. Kundenzufriedenheit führt zu langfristiger Bindung. Gute und innovative Produkte führen zu Weiterempfehlungen. Alle sind glücklich.

Fazit: Als Berater sehe ich die Entwicklungsabteilungen vieler Firmen. Nur wenige davon, die eine gewisse Größe erreicht haben - so um die 100 Entwickler - erhalten sich eine Firmenkultur der erfrischenden Kreativität und wagen es Neues und Unerprobtes auszuprobieren. "Mut zu eigenen Ideen" möchte ich der Eingangsthese entgegenstellen. Teamleiter, Produktmanager, Projektleiter und Geschäftsführung sollten sich der beiden extremen Innovationsstrategien bewusst sein und den richtigen Mittelweg finden.

April 25 2015

18:48

Telekom All-IP Anschluss und eigene VoIP-Telefone

Wie vielen Kunden wurde mir von der Telekom ISDN gekündigt. Die neue VoIP-Telefonie funktioniert am Telekom-Router Speedport W724V ironischerweise erstmal nur mit Analog- und DECT-Telefon.

Zum Anschluss eigener VoIP-Telefone gibt es nun mehrere Möglichkeiten:

1. VoIP-Telefon anstatt der Telefonie-Funktion des Routers - siehe hier: Die Registrierung geht direkt über tel.t-online.de mit dem Email-Benutzernamen und Passwort.

2. Smartphone: Die HomeTalk App der Telekom erlaubt einen gleichzeitigen Betrieb von Telefonie über Router und über die App. Off-Topic: Über die Qualität der App sage ich nur die Schlagworte Absturzgefahr und Klingelton aus den 90ern.

3. Die HomeTalk-App bietet eine SIP-Logging-Funktion, über die Zugangsdaten für die Konfiguration eines eigenen VoIP-Telefons abgelesen werden können, nämlich: Registrierung an tel.t-online.de mit User +49xxxx (eigene Telefonnummer mit +49) und Auth-Username anonymous@t-online.de. Das Passwort kann leer bleiben oder zufällig gewählt werden, z.B. ein Leerzeichen. Der STUN-Server stun.t-online.de ist optional.

Option 3 funktioniert potentiell auch über ein VPN.
Warum Option 3 schlecht dokumentiert ist, bleibt ein Rätsel. Vielleicht sollen so die eigenen VoIP-Telefone verkauft werden.

December 16 2014

08:26

Warum ich Mobiltelefonverträge hasse

- 2 Jahre sind einfach zu lang.

- Man muss vor Vertragsabschluss wissen, wie oft und wie lange man wohin telefoniert, um den besten Tarif zu treffen.

- Datenvolumen gilt nur pro Tag oder Monat. Wenn man an einem Tag versehentlich 5 GB aufbraucht, ist die Bandbreite für den Rest des Monats unbenutzbar. Dabei wurde im Rest des Jahres praktisch kein Volumen gebraucht. Wenn ich das nur vorher gewusst hätte.

- Auslandsroaming ist absurd teuer. Auch für eingehende Gespräche. SMS und Daten genauso.

- 5 Megabyte (in Worten: fünf) sind einfach nicht mehr Zeitgemäß für Datenvolumen (im Ausland) im Jahr 2014. Auch nicht 25 oder 50.

- Überhaupt ist mir unklar, warum es eine Begrenzung für Datenvolumen und/oder Bandbreite geben muss. Die Technik steht da rum. Selbst wenn ich für deren Nutzung zahlen wollte, gäbe es keinen passenden "Tarif" für mich.

- Warum Dienste für die Ausnahme aus dem Datenvolumen zahlen dürfen halte ich für eine Verzerrung der Realität. "Das Internet"™ ist damit effektiv "Das freie (inklusive) Internet" bestehend aus wenigen Webseiten/Diensten von Großkonzernen und "Das freie Internet", zu dem wir alle Zugang haben, aber dafür bitteschön extra zahlen sollen. WTF!? Frau Merkel.

- VoIP-Dienste und eine zufällige weitere Auswahl von Diensten oder Daten ist nicht erlaubt und wird per QoS gedrosselt. Mein VPN zählt anscheinend auch dazu - zumindest manchmal.

- Eine technische Störungsmeldung scheint unmöglich zu sein.

Fazit: Bei einem Betrag zwischen 50 und 100 EUR pro Monat erwarte ich einfach mehr, als mir geboten wird. (Anbieterunabhängig)

August 17 2014

16:52

Abandoned APT file finder

A few months back, when the Heartbleed bug bugged everyone, I tried to find the reason for one particular server still being vulnerable despite being updated. It turned out, that Apache loaded a manually installed SPDY library with statically linked OpenSSL library. After that incident I wanted to find all other files added to the system by hand.

I wrote this little script, and then I found a neat little debian package Cruft that performs exactly that task (written in shell, but ok).
15:39

Tcl INI-Parser with Macros

You probably know the common ini file format with [sections] and key=value pairs, e.g.

[foo]
key1=value1
key2=value2
 

But sometimes, the ini file describes very similar sections, such as:

[host foo.example.com]
listen=foo.example.com:80
allow=10.0.0.0/8

[host bar.example.com]
listen=bar.example.com:80
allow=10.0.0.0/8

; many more here...
 

In order to eliminate this redundancy, qmon's ini-file parser defines macros inspired by C++ style #defines:

#template HOST %FQDN%
[host %FQDN%]
listen=%FQDN%:80
allow=10.0.0.0/8
#end template

#use HOST foo.example.com
#use HOST bar.example.com
 

This kind of macro preprocessor is used in the qmon monitoring system to simplify the task of configuring the same check over and over again for each host to be monitored.

April 05 2014

19:23

Erlang SMTP Server for fun, not profit

For reasons™ I needed my own setup of a temporary and anonymous email server. All it needed to do is accept all incoming emails and store them in a database. To be on the safe side, only the smallest subset of RFC 5321 and not too much unnecessary program logic were implemented. As a result, less than 300 lines of erlang code are able to receive emails just fine.

Check out tmpmail on github.

Interesting observation: A few hours after starting the server, the first scanners started spamming or rather probing. The first few emails received contained a correct 'Received' header that would ordinarily have been inserted by the receiving end. Two months later four distinct To/From combinations send probes on a regular basis from different IPs. I guess this is botnet related. Never mind.

The actual purpose of this exercise was to be able to receive emails from software during a security audit, e.g. password recovery, registration confirmation, newsletters, status emails. For short-term analysis I prefer the python-script mailsink, but tmpmail is best suitable for long-term tests and provides permanent storage.

April 03 2014

14:51

QMON - Quick and simple Monitoring without Nagios?!

For years I have been using Nagios and later Icinga for monitoring my few servers and services. However working the setup did not fit perfectly. What I needed was:

- monitoring for very few servers (2-3)
- live check for very few services (10-20)
- easy and straight forward configuration via terminal
- set the time/interval for each check
- directly define a command to be executed for each check
- nice web overview without too much fuzz about it and not much of an attack surface
- XMPP notifications
- nagios plugin compatibility

What I can live without:
- host groups
- notification groups
- complicated and extensive configuration
- logging
- remote check execution
- a daemon

Even though there are many (many many many) monitoring solutions available, most are packed with features not needed here and rather difficult to deactivate. So I decided to write a simple and slim alternative:
QMON.
<!-- s9ymdb:48 -->

January 19 2014

BeF
20:25
8159 3fd4
Concept Art: SektionZwei
Reposted byscottytm scottytm
BeF
20:23
8082 abef
Concept Art: eventphone Visitenkarte

November 26 2013

BeF
19:20
2791 2965
eventphone EPVPN realtime SIP Useragent statistics 2013-11-26 20:01

July 07 2013

BeF
13:57
2117 845b 500
Das Auge isst mit!
Reposted bylagerkollermakros

June 24 2013

BeF
13:12
4439 6034 500

June 21 2013

BeF
10:14
5647 b56b
Reposted byfeuerrotfpletz
BeF
09:08
4594 33de 500
eventphone | mrmcd2013 Draft
Reposted byfadenbfpletzcremebradypusgruetzeschlafwandler

June 20 2013

BeF
15:09
5292 9bd8 500
eventphone | Froscon2013
Reposted byfroscondeingott

June 19 2013

BeF
15:02
7963 f121 500
eventphone | SIGINT2013
BeF
15:01
7956 653c 500
eventphone | OHM2013

June 14 2013

09:37

Größe.

Das großartige Große ist hervorragend.
Das mittelartige Mittel ist unscheinbar.
Das kleinartige Kleine ist zurueckragend.
Tags: language

February 05 2013

BeF
09:01
7936 9e24
"Your password has been changed. We recommend that you close all browser windows at this time." WTF!? The 90s called. They want their software back.
Reposted bytichga tichga

October 17 2012

BeF
13:54
7344 0515 500
EPVPN VoIP UserAgents
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